Die S0-Schnitstelle
im Gegensatz zur analogen Telefon-Anschlußdosenanlage ein
Vierleiter-Bus, d. h. alle Geräte werden parallel angeschlossen. Die
Anschlußdosen sind also nicht wie beim analogen Telefon hintereinander,
sondern parallel geschaltet. Im Verlauf der Installation oder bei einer
Nachinstallation dürfen keinesfalls Adern vertauscht werden. Was beim
analogen Telefon noch ging, führt bei der ISDN-Installation zum Ausfall.
Damit durch Leitungsreflexionen keine Störungen entstehen, enthält die
jeweils letzte Station des Busses zwei Abschlußwiderstände. Auch das
Steckersystem sieht anders aus; es handelt sich um Western-Stecker und
-Buchse, genauer RJ-45-Stecker und -Dose.
Die Selbsteinrichtung eines ISDN-Anschlusses und der zugehörigen Geräte
spart zwar einiges an Kosten – ist mitunter aber auch recht
kompliziert. Um eventuelle Probleme von vornherein zu vermeiden, haben
wir hier für Sie die häufigsten Fehlerquellen zusammengestellt.
Der
Tester zeigt optisch die Korrektheit der Anschlüsse der einzelnen Adern
des S0-Busses in der Anschlussdose an. Dazu wird die Phantomspeisung
zwischen den Aderpaaren a1/b1 und a2/b2 genutzt, die normalerweise dazu
dient, passive Geräte am S0-Bus mit Strom zu versorgen. Dabei stellt das
erste Adernpaar (a1/b1) das negative Potential und das zweite Adernpaar
(a2/b2) das positive Potential dar. Bitte beachten: Die Polarität wird
vertauscht, wenn der NTBA vom Stromnetz getrennt wird. Er muß also zum
Testen ans Netz angeschlossen sein.